Mantrailing

Was ist Mantrailing?

Der Personenspürhund sucht im Mantrailing eine bestimmte Person nach ihrem Individualgeruch, ihrem ganz eigenen Geruch. Anhand der Geruchsprobe einer Person, welche dem Hund am Start angereicht wird , verfolgt dieser den zurückgelegten Weg des Menschen. Dieser Geruchsartikel kann ein Kleidungsstück oder ein Taschentuch sein. Auch mit Minimalgeruch wie z.B. von der zu suchenden Person kurz vorher angefassten Steinen oder anderen Gegenständen haben die Hunde kein Problem.

Unterschied zwischen Mantrailing und Fährten?

Beim Fährten orientiert sich der Hund vorrangig an den Bodenverletzungen, die durch das Gehen auf Gras, Erde, Laub etc. entstehen. Dem Hund wird kein Geruchsartikel gegeben, der Beginn der Fährte ist deutlich gekennzeichnet und der Hund nimmt sich den Geruch am Startpunkt der Fährte. Die Fährte verläuft in der Regel auf Ackerboden oder Wiese.

Beim Trailen spielen die Bodenverletzungen eine untergeordnete Rolle. Der Hund orientiert sich an den verlorenen Hautschüppchen der zu suchenden Person oder des Tieres. Die Spur kann dadurch auch über Asphalt oder Beton etc. führen. Diese Geruchspartikel sind für jeden Menschen einzig, d.h. keine weitere Person riecht genau gleich.

Prüfungsordnung K-9
Prüfungsordnung 2016